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Mai 2012 MEDISPO.de - Von der PZN zur PPN

Die Pharmazentralnummer, kurz PZN, ist eine siebenstellige Zahl. Sie besteht aus einer sechsstelligen Zahl und der daraus gebildeten Prüfziffer an der siebten Stelle. Die PZN rationalisiert die artikelbezogene Kommunikation der Handelspartner und der im Gesundheitswesen tätigen Organisationen. Eine exklusive Rolle spielt die PZN für die Abrechnung der Leistungserbringer mit den gesetzlichen Krankenkassen. Die Spitzenverbände der Leistungserbringer und Krankenkassen haben sich gemäß § 300 SGB Fünftes Buch vertraglich geeinigt, bei der Abrechnung die PZN als Identifikationsschlüssel zu verwenden.
Mit der neuen Pharmacy-Product-Number PPN wird jede beliebige nationale Produktnummer weltweit eindeutig. Dies bedeutet die PPN wird aus der PZN erzeugt. Dazu wird der achtstelligen PZN der „Product Registration Agency Code“ vor- und eine errechnete Prüfziffer nachgestellt. Im Falle der PZN wird die „11“ vorangestellt. Der PPN-Code ist die maschinenlesbare Kennzeichnung von Verkaufsverpackungen mit der Pharmacy Produkt Number PPN und optionalen Datenelementen wie z.B.

  • Chargenbezeichnung
  • Verfallsdatum und
  • Seriennummer.

Codiert in der Symbologie des Data Matrix Codes ECC200 nach ISO/IEC16022 mit der Datenstruktur und Syntax gemäß ISO/IEC15418 sowie ISO/IEC15434.

Der Starttermin zur Umstellung ist der 01.01.2013, auch wir sind in der Testphase.

Die IFA als Issuing Agency vergibt den Product Registration Agency Code (PRA-Code) für jedes nationale Nummernsystem, welches im pharmazeutischen Bereich existiert. Mit dem PRA-Code als Präfix wird jedwede nationale Produktnummer in die international eindeutige Produktnummer PPN überführt. Eine zweistellige Prüfziffer sichert die PPN bei fehlerhaften Eingaben oder Datenübertragungen ab. Die bisherige Kennzeichnung der Produktpackung bleibt bis auf Weiteres bestehen. Der PPN-Code wird zusätzlich aufgebracht. Ebenso ist im Rezeptdruck vorläufig die PZN der Indikator.

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