Übrigens stellen wir zunehmend fest, viele Anbieter, haben eine “Verkaufsverhinderungsabteilung”. Anbieter betreiben einen großen Aufwand, um sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen für neue Nachfrager attraktiv erscheinen zu lassen um diese erfolgreich zu neuen Kunden zu machen.
Wenn das große Wunder eintritt und tatsächlich ein neuer Nachfrager über die diversen Kanäle an den Anbieter herantritt, sollte es dem potenziellen Nachfrager so einfach wie möglich gemacht werden. Doch häufig trifft er hier auf die “Verkaufsverhinderungsabteilung”.
Die "Verkaufsverhinderungsabteilung" hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Nachfrager das Leben so schwer wie möglich zu machen. Relevante Informationen sind nicht bekannt. Die Telefonzentrale ist entweder gerade nicht erreichbar oder sieht sich nicht in der Lage die Anfrage aufzunehmen. Weitergeleitete Anfragen schlummern zunächst im Posteingang oder auf der Mailbox der Mitarbeiter. Oft diskutiert man lieber über Social Media und Facebook; naja es ist eben alles wichtig.
In Bezug auf das Anbietermanagement sehen wir die kritische, strukturierte und regelmäßige Überprüfung und Bewertung bestehender und potentieller Anbieter unter Betrachtung verschiedener Kriterien. Unterschiedliche Voraussetzungen müssen dabei von diesen Fakten erfüllt werden. Zum Ersten dürfen keine Anbieter bevorzugt behandelt werden, sondern für alle müssen gleiche Regeln gelten. Des Weiteren müssen die Kriterien transparent und vor allem auch nachvollziehbar sein. Außerdem muss festgelegt werden, dass gewisse Auskriterien nicht durch andere Kriterien kompensiert werden können. Zuletzt sollen die Kriterien die Kooperation zwischen Anbieter und Nachfrager und MEDISPO.de fördern und zu Verbesserungen führen und deshalb von allen Seiten akzeptiert werden und nicht ein Instrument der Machtdemonstration darstellen.
Ein weiterer Aspekt, der bei der Aufstellung eines Kriterienkataloges zu beachten ist, ist die Anzahl an eingesetzten Kriterien. Falls zu wenige Kriterien untersucht werden, läuft man automatisch Gefahr, dass Eigenschaften des Anbieters, im positiven wie im negativen Sinne, verdeckt werden können und man kein aufschlussreiches Bild erhält. Auf der anderen Seite bereitet die Verwendung von zu vielen Kriterien Schwierigkeiten bei der Informationsbeschaffung und verursacht zudem hohe Kosten. Deshalb sollte von Anfang an bei der Erstellung eines Kriterienkataloges die Möglichkeit der Informationsbeschaffung berücksichtigt werden.
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Gärten mit dem Charme der unterschiedlichen Jahreszeiten und ein Unternehmen, wie passt das zusammen? Besser als viele meinen.
Es gibt eine lange Tradition, den Garten als einen idealen Ort aufzufassen. Wie es hier ist, sollte es im Prinzip überall sein. Für die Gestaltung und Pflege zuständig ist der Gärtner, damit ist er ein sehr komplexer Manager. Damit verkörpert er vieles was wir im heutigen, schnelllebigen Tagesablauf vermissen: Unaufgeregtheit, Beharrlichkeit aber auch Zugewandheit.
Um diese Ziel zu erreichen, muss man die Pflanzen kultivieren, man darf die Böden nicht auslaugen, die Pflanzen nicht unter permanenten Stress setzen und mit Bedacht neue heranziehen. Ein Gärtner zieht keine Monokulturen, noch streut er alles wüst durcheinander. Er weiß welche Pflanzen sich gut ergänzen und welche sich gar nicht vertragen. Außerdem beherrscht er den klugen Umgang mit der Zeit. Ein guter Gärtner weiß, wann Sträucher ihre Ruhe brauchen und wann Früchte reif sind. Im Garten bleibt die Zeit nicht stehen, es gibt kein Ergebnis und keinen Jahresabschluss.
Das einzige was zählt ist der anhaltend gute Zustand des Gartens. Ja, wir betrachten auch unser Unternehmen als lebendes System und möchten dies mit Ihnen unter diesen Kriterien wachsen und gedeihen lassen.
Gern erfahren Sie mehr in einem unserer Workshops!
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Mit den durch MEDISPO.de standardisiert vorliegenden Produktdaten können Nachfragerkataloge. durch uns, schnell und ohne großen Aufwand in gewünschter Form zur Verfügung gestellt werden. Die Datenqualität elektronischer Kataloge wird dabei zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Eine anwendungsgerechte, konsistente Lieferung der Daten ermöglicht eine saubere Verarbeitung der technischen Daten, Preise und Produktbeschreibungen und stellt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber „nicht klassifizierten“ Anbietern dar.
Mangelnde Koordination, fehlende Transparenz und falsch erfasste Daten – typische Probleme bei der manuellen Verarbeitung eingehender Kundenaufträge bei vielen Anbietern, besonders bei Konsignationslagerbestellungen. Vor allem, wenn die Order des Nachfragers eine Vielzahl von Positionen, ggf. differenter Anbieter umfasst. Reklamationen und erforderliche Nachlieferungen sind unweigerlich die Folge - der Zeit- und Kostenaufwand steigt, die Gewinnmarge verringert sich. Kaum ein Anbieter, ob Handel oder Hersteller, hat diese Kosten genau ermittelt und auch selten praktikable Lösungen - wenn ja meist mit hohem personellen Aufwand verbunden. Wir bieten Ihnen die Lösungen, für Sie als Anbieter (speziell Handel) - weil diese kaum kostentechnisch Sinn macht, diese als Anbieter selbst zu entwickeln.
Mit MEDISPO.de wickeln Sie eingehende Aufträge kosteneffizienter, transparenter, einfacher, schneller und kundenorientierter ab. Wir optimieren für die jeweiligen Anbieter die Auftragsabwicklung, indem Inhalte automatisiert in ein definiertes MEDISPO.de -System "übersetzt" werden und den Anbietern, auch individuell elektronisch - ohne Medienbruch - übergeben werden können.
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Silvesterfeuerwerk und Glockengeläut haben uns ins neue Jahr begleitet. Die weihnachtlichen Tage der Besinnung liegen hinter uns. Jeder hat das alte Jahr 2011 noch einmal Revue passieren lassen. Die Bilanz der vergangenen zwölf Monate mag für jeden Einzelnen unterschiedlich ausfallen. Wir können auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückschauen.
Mit ausgezeichneten und hoch motivierten Mitarbeitern, gepaart mit Zielstrebigkeit und Leidenschaft, möchten wir die besten Lösungen für unsere Kunden im Gesundheitsmarkt realisieren.
Mit unseren Ideen, Konzepten und vor allem Kompetenzen bringen wir Bewegung in einen von der Industrie dominierten Markt. Wir streben nach langfristigen und nachhaltigen Lösungen und das bei gleicher und oft sogar einer höheren Versorgungs-, Produkt-, Prozess- und Servicequalität. Die positive Rückkopplung und Resonanz unserer Kunden zeigt uns, dass unser Weg ein richtiger ist.
Der Jahreswechsel ist die Zeit, sich in paar Gedanken über Zukünftiges zu machen. Die Fragen die uns, die Sie umtreiben, sind oft die gleichen. Wie geht es weiter mit dem Euro? Wie geht es weiter mit diesem Land? Oft Fragen ohne Antwort!
Es ist natürlich auch die Zeit neuer Vorsätze, so wie eigentlich jedes Jahr. Die einen wollen mit dem Rauchen aufhören, die anderen abnehmen. Wir haben uns vorgenommen, kontinuierlich und partnerschaftlich den eingeschlagenen Weg konsequent zu verfolgen und Ihnen bei allen "Unbekannten" ein stets loyaler Partner zu sein.
Strategien für den Einkauf gibt es in der Zwischenzeit wie Sand am Meer. Die Schwierigkeit vieler Anbieter ist nicht die Suche nach einer neuen Strategie, sondern die Entscheidung für die „Richtige Strategie“. Es erfordert eine strategische Planung, wenn Sie als Anbieter mit ihrem Einkauf aktiv zum Unternehmensergebnis beitragen wollen. Sehr oft stellen wir fest, ohne klares Unternehmensziel keine sinnvolle Einkaufsstrategie. Vielmals sollte man zuerst die Situation verstehen und dann Strategien definieren. Gern führen wir dazu mit Ihnen einen Workshop durch, vielmals fehlt die Zeit, aber auch das Potenzial dies zielführend umzusetzen. Die richtig Auswahl einer Strategie, setzt neben guten Werkzeugen vor allem ein sehr klares Verständnis über die eigene Situation im Markt und im Unternehmen voraus. Damit Sie sich ein möglichst genaues Bild Ihrer eigenen Situation als Einkauf machen können, ist es notwendig, verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Ein sehr gutes Instrument ist die SWOT Analyse. Damit setzen Sie ein Instrument ein, mit dem Sie sowohl Ihre eigene Situation analysieren, als auch die passende Strategie definieren können. Sie betrachten die „Stärken und Schwächen Ihres Einkaufs“ sowie die „Chancen und Risiken des Beschaffungsmarktes“. Ihre Stärken und Schwächen können Sie durch Aktionen im eigenen Umfeld verändern. Bei den Chancen und Risiken sind Sie von externen Faktoren abhängig. Diese können Sie nur gemeinsam mit Anbietern (klassisch Herstellern), Nachfragern (klassisch Kunden) und neu im Netzwerk mit Kooperationspartnern beeinflussen. MEDISPO.de ist dazu ein gerade optimales Instrument um auch den neuen Herausforderungen, u.a. auch dem Versorgungsstrukturgesetz, zu begegnen. Ausführlich haben wir den IST-Stand des Fachhandels analysiert. Oft ist der klassische Einkauf geprägt mit den Themen, Preise-Verhandler, Bestellung-Schreiber, Rechnungs-Kontrollierer getreu dem Motto - "Wer sich im Lager nicht mehr bücken will geht in den Einkauf". Oft wird nicht beachtet, das genau dieser Part zu den wichtigsten, strategisch auszurichtenden Wertschöpfungsprozessen im Unternehmen gehört, welcher hochmotivierte und top ausgebildete Fachkräfte benötigt. Die Entwicklung von Einkaufsstrategien und Kompetenz sind daher aus modernen Handelsunternehmen nicht mehr wegzudenken.
(Mehr Infos erhalten Sie in unserer Studie Strategie im Einkauf - unsere Studie zum Fachhandel) (weitere Detailinfos in Ihrem LOGIN-Bereich)
Unser neu implementiertes Implantatmanagement strukturiert nach dem Prinzip des Vendor Managed Inventory (VMI), auch Anbietergesteuerter Bestand, ist ein logistisches Mittel zur Verbesserung der Performance in der Lieferkette, bei dem der Anbieter über uns Zugriff auf die Lagerbestands- und Nachfragedaten des Nachfragers hat.
Beim VMI übernimmt der Anbieter gemeinsam mit uns die Verantwortung für die Bestände seiner Produkte beim Nachfrager. Der Bestand beim Nachfrager wird vollständig von MEDISPO.de veranlasst. Häufig wird dem Nachfrager im Gegenzug das volle Retourenrecht eingeräumt. Grundlage für die Berechnung der Lieferungen sind z. B. Verbrauchs- oder Abverkaufszahlen, die entweder bei der regelmäßigen Aufstockung durch unser System erfasst, oder auch elektronisch übermittelt werden können.
Prinzipiell gibt es drei Konzepte. In der ersten Form ermittelt MEDISPO.de in regelmäßigen Abständen den Fehlbestand für die nächste Lieferung und übersendet die daraus ermittelten Fehlbestände.
In der zweiten Form (klassisches VMI) ermittelt der Nachfrager seinen Verbrauch (z. B. durch Verkaufsdatenerfassung oder durch Scannerbasierte Erfassung) und übermittelt diese Daten an MEDISPO.de. Wir verarbeiten diese Fakten und bestimmen den Zeitpunkt, zu dem weitere Lieferungen erfolgen. Für diese Lieferung wird aber kein expliziter Bestellauftrag des Nachfragers benötigt. Die nachgelagerten kaufmännischen Prozesse (Rechnungsstellung) werden durch VMI im Allgemeinen nicht verändert.
In der dritten Form ist der Anbieter/MEDISPO.de faktisch Inhaber eines Teils des Konsignationslagers, das er nach Bedarf bestücken kann.
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Das Beschaffungsmanagement gehört zu den Pflichten eines jeden medizinischen Leistungserbringers. Eine systematische Bewertung kann bei der Auswahl der richtigen Anbieter hilfreich sein.
Gemeinsam mit führenden Herstellern von Medizinprodukten erarbeiten wir eine neue Nomenklatur zur Klassifizierung der Anbieter.
Ein gutes Lieferantenmanagement ist für jede medizinische Einheit wichtig. Denn ohne die richtigen Materialien ist kein optimaler Ablauf möglich. Viele vernachlässigen jedoch das Beschaffungsmanagement, da es vermeintlich zu weit entfernt von den „eigentlichen“ Aufgaben einer medizinischen Einrichtung ist. Im Rahmen ihres Qualitätsmanagementsystems sind die Praxen indessen verpflichtet, ein Beschaffungsmanagement aufzubauen.
Allzu häufig achtet man beim Lieferantenmanagement allerdings lediglich auf objektiv feststellbare Kriterien, wie Produktverfügbarkeit, Liefertreue und Fehlerrate, da sich diese Kriterien leicht quantifizieren lassen. Daneben gibt es jedoch Kriterien, die nicht so leicht zu messen sind: Wie innovativ ist der Lieferant? Wie sieht es mit seiner Kompetenz und dem Engagement des Ansprechpartners aus? Aber auch solche Faktoren lassen sich quantifizieren. Ein Lieferantenbeurteilungssystem nutzt vor allem dann, wenn daraus die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden.
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Medizinische Leistungserbringer und Krankenkassen sind zur Zurückhaltung bei der Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook aufgefordert.
München - Die Datenschützer von Bund und Ländern fordern alle öffentliche Stellen wie Arztpraxen, Kliniken, Behörden und Krankenkassen zur Zurückhaltung bei der Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook auf.
Von der Nutzung von «Gefällt mir»-Buttons und Ähnlichem solle abgesehen werden, wenn diese Dinge geltenden Standards nicht genügten. "Es kann nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf den Seiten öffentlicher Stellen informieren wollen, mit ihren Daten dafür bezahlen», heißt es in einer Entschließung, die die Datenschützer am Donnerstag nach gemeinsamen Beratungen in München vorlegten. Öffentliche Stellen sollten auf solchen Plattformen keine Profilseiten oder Fanpages einrichten."
Quelle Berliner Zeitung
Wir stellen fest "Social Media" ist eines der Trendthemen 2011 oft getrieben von Kommerz. Unternehmen müssen sich zwangsweise damit auseinander setzen, denn etliche Akteure sind dort schon unterwegs. Viele sind jedoch noch nicht aktiv in Social Media, sei es weil sie Angst haben, die Kontrolle zu verlieren, aus Unwissen über die Potenziale oder weil sie noch unsicher sind, ob und wie sie dort aktiv werden können und welche Vorgehensweise sich am besten eignet.
Wir werden dieses Medium nicht aktiv nutzen. Es kommt vielmehr auf eine klare Zielsetzung und intelligente Nutzung der vorhandenen Kapazitäten und Möglichkeiten an. Diese bilden die Voraussetzung für erfolgreiche externe Aktivitäten auch ohne Social Media. Nur wenn Unternehmen Werte wie Offenheit, Transparenz und Zusammenarbeit intern ernst nehmen, können sie auch glaubwürdig nach Außen gelebt werden.
Wie kommt das Medizinprodukt in den Operationsbereich? Wenn der Absatzkanal von der Fertigung über die Verpackung und den Transport bis hin zur medizinischen Einrichtung optimal gestaltet werden soll, genügt es nicht, neueste Informations- und Kommunikationstechnologien einzusetzen und die Arbeitsorganisation anzupassen. Von erheblicher Bedeutung für das Funktionieren von Wertschöpfungsketten ist die gezielte Qualifizierung aller beteiligten Mitarbeiter und der behutsame Aufbau von gegenseitigem Vertrauen.
Im Mittelpunkt unserer Untersuchung steht das Efficient Consumer Response (ECR) - Konzept, ein Bündel von Unternehmensstrategien zur Vernetzung von Nachfragern und Anbietern, das in den USA bereits seit Jahren erfolgreich in zahlreichen Bereichen der Medizin angewendet wird. Über neueste Informations- und Kommunikationstechnologien sowie neue Arbeits- und Kooperationsmodelle vernetzen sich die an der Struktur beteiligten Partner miteinander und stimmen ihre Organisationsabläufe aufeinander ab. Analog zum Warenstrom in Richtung Nachfrager wird ein Informations- und Datentransfer in die umgekehrte Richtung aufgebaut. Sobald also das Medizinprodukt von der Scannerbasierten MEDISPO.de-Logistik registriert wird, geht eine entsprechende Information an den Anbieterr, der auf diese Weise Produktion bzw. logistische Leistungen zielgenau steuern kann. Damit lassen sich unter anderem Lagerkosten nachweislich senken.
In der Bundesrepublik wird das ECR-Konzept bislang wenig umgesetzt. Eine Ausnahme sind einige Klinikverbände, welche auf ECR-Basis miteinander kooperieren.
Ohne ein projektbegleitendes Schulungsprogramm kann die Einführung von internetbasierten Einkaufslösungen nicht funktionieren. Wie im Prinzip bei allen Projekten, die mit Veränderung behaftet sind, gilt es, die Innovationen der Systematik zu erläutern.
Durch die immer knapper werdenden Ressourcen, ob monetär aber auch zeitlich, wird die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Leistungserbringern und den Lieferanten, aber auch bei Herstellern von Medizinprodukten verändert – und Veränderung bedeutet - neue Wege zu beschreiten.
Veränderte Aufgabenstellungen erfordern eine neue Zuordnung dieser Aufgaben verbunden mit veränderten Kompetenzen und Verantwortungen. Bisher wahrgenommene Aufgaben werden gebündelt und somit professionalisiert.
Auch wird das Rollenverständnis des Einkäufers der medizinischen Einheit der Zukunft ein völlig anderes sein - als dies in der Vergangenheit der Fall war. Es kommt zu einer Refokussierung auf die originären Aufgaben – weg von den primär administrativen Tätigkeiten wie beispielsweise Faxe schicken, Rezepte schreiben etc. - oft verbunden mit hohem persönlichen Engagement und Zeit - Arbeitszeit.
Im Lieferantenbereich, ob Hersteller oder Fachhandel werden sich die Strategen mit durchdachtem Konzept von den Wettbewerbern ohne Plan abheben. Wer auch vor der Internet-Ära seine Hausaufgaben gemacht hat, wird auch mit der Einführung von e-Lösungen zurechtkommen. Derjenige allerdings, der in der Vergangenheit diese Spielregeln nicht beherrschte, wird auch durch eigene Internetlösungen kein signifikantes Wachstum erfahren.
Man kann es nicht oft genug wiederholen, internetbasierte Geschäftsprozesse sind nur zu einem geringeren Teil ein IT-Problem. Für die internetbasierte Beschaffung gilt: das strategische Beschaffungsmanagement ist der „Pacemaker“. Die Frage, ob dessen Instrumentarium durch die Anforderungen der Internetnutzung neu zu erfinden ist, kann eindeutig mit nein beantwortet werden.
(Mehr Infos erhalten Sie in unserer Studie e-Handel – Prozesskosten in der Praxis) (weitere Detailinfos in Ihrem LOGIN-Bereich)
Ein standardisierter Artikelcode für Medizinprodukte zur besseren Identifizierung und Verbrauchsdokumentation ist für die medizinischen Einrichtungen dringend erforderlich. Vertreter großer Anwender appellieren an die Anbieter, einheitliche, elektronisch lesbare Artikelcodes einzuführen.
Die enorme Vielfalt an Medizinprodukten, die vielen unterschiedlichen Anbieter und ihre Artikelbezeichnungen und -beschreibungen, stellen für medizinische Anwender in Sachen Erfassung und elektronischem Verarbeiten einen hohen Aufwand dar. Ein standardisierter, maschinenlesbarer Artikelcode - vergleichbar mit dem der Konsumgüter - würde u. a. im OP-Betrieb dafür sorgen, die Patientensicherheit zu gewährleisten. Und das trotz weiter steigender Produktvielfalt und knapper werdenden Ressourcen.
Allein bei den Arthroskopischen OP`s, können Operateure heute auf mehr als 1.000 unterschiedliche Modelle und Varianten zurückgreifen. In vielen ambulanten OP-Bereichen, wo nicht einmal auf alle Typen dieser Implantate oder Produkte zurückgegriffen wird, fällt es selbst hoch spezialisierten Mitarbeitern schwer, den Überblick zu behalten. Ein Blick in die Vorbereitungsräume genügt, um einen Eindruck von der Vielfalt an Medizinprodukten zu bekommen: laufende Meter raumhoher Schränke mit Implantaten, Schrauben, Muttern, Nägeln, Platten, Klemmen in unterschiedlichsten Größen, Formen und Materialien.
Diese Medizinprodukte werden vor jeder Operation von Hand zusammengestell - Mit einer Liste suchen Mitarbeiter das Gewünschte heraus. Alle bei einer Operation verwendeten Produkte, die im Körper des Patienten bleiben, müssen nach dem Eingriff zusätzlich dokumentiert werden.
Hausinternes System entwickelt
MEDISPO hat früh die Chancen eines einheitlichen Artikelcodes erkannt. „In allen Bereichen der Nachfrager arbeiten wir an innovativen Konzepten, um die Patientenversorgung noch sicherer und effizienter zu gestalten. Da ist es nur konsequent, auch logistische Prozesse flächendeckend einzubeziehen", sagt der Herr Steudte Projektmanger und zukünftiger Geschäftsführer der ASRA Consulting GmbH. In einem ersten Schritt wurde ein Konzept erarbeitet, wie sich die Code-Vielfalt der Medizinprodukte-Hersteller hausintern in den Griff bekommen ließe, der MEDISPO Code wurde erschaffen..
Gemeinsam mit einer Leipziger Softwareunternehmung entstand 2011 ein Programm, das den vom Scanner gelesenen Code in einen herstellerübergreifenden übersetzen kann. Parallel ermittelte der Nachfrager die Informationen, die sich hinter der Ziffernfolge verbirgt, und fügte sie in einer neuen Artikelidentifikationsnummer wieder zusammen. Ausgangspunkt ist dabei die internationale GTIN (Global Trade Item Number) sowie die (Pharmazentralnummer) PZN. Hervorgegangen ist der Code aus der 13-stelligen Europäischen Artikelnummer (EAN). Zukünftig werden die Barcodekennzeichnung für die Medizinprodukte erweitert, um beispielsweise Chargennummern und Verfallsdaten zu integrieren.
Das Pilotprojekt gewinnt an Fahrt
Seit Mai 2011 nutzen die ersten Nachfrager - speziell im chirurgischen Segment, das selbst entwickelte Identifizierungssystem und den zur elektronischen Erfassung notwenigen Strichcode in einem Pilotprojekt. In Operativen Zentren verwenden die Teams Scanner, um Medizinprodukte zu identifizieren und zu dokumentieren. Mit Erfolg: Das neue System beschleunigt die Arbeitsabläufe, besonders im Bereich der Nachbestellung und Abrechnungsdokumentation und erhöht gleichzeitig die Patientensicherheit, weil es die Gefahr einer Verwechslung eingesetzter Materialien weiter minimiert.
Aufgrund der Bedeutung dieser Fakten für das eBusiness wird die Struktur und die Qualität des elektronischen Kataloges neben den wirtschaftlichen Preisen und Konditionen, künftig ein weiterer wichtiger Wettbewerbsfaktor der Zusammenarbeit zwischen medizinischen Anwendern und deren Lieferanten sein.
Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums erklärt:
„Das Positionspapier des Bundesgesundheitsministeriums für eine überarbeitete Apothekenbetriebsordnung sieht keine weitere Einschränkung beim Verkauf des Nebensortiments in Apotheken vor. Bereits nach den jetzigen Regelungen ist der Verkauf von Kosmetika, Hygieneartikeln oder Vitaminpräparaten beschränkt. Die überarbeitete Apothekenbetriebsordnung sieht lediglich eine Klarstellung vor. Bei Apotheken steht eindeutig die Versorgung mit Arzneimitteln im Vordergrund. Eine Apotheke muss auch als Apotheke erkennbar sein. Das ist das Ziel dieser Klarstellung.
Neben dieser Regelung sind außerdem weitreichende Erleichterungen für die Apotheker in Form von Bürokratieabbau und Kostenentlastungen vorgesehen. So sollen etwa die Apotheker künftig eigenverantwortlich entscheiden können, welche Laborgeräte sie zum Beispiel benötigen. Bisher galt die Regelung, dass eine bestimmte Anzahl an Laborgeräten vorhanden sein musste. Diese Regelung stellte einen erheblichen Kostenfaktor dar.
Darüber hinaus sieht die überarbeitete Apothekenbetriebsordnung auch weitere Verbesserungen im Hinblick auf die Arzneimittelsicherheit vor. So wird die Pflicht des Apothekers zur Beratung des Kunden herausgestellt. Zudem werden die Apotheker verpflichtet, Vertraulichkeit bei der Beratung zu wahren. Das entspricht den Wünschen der Patienten."
(weitere Infos im aktuellen Newsletter)
Erstellung und Umsetzung eines modernen Hygienekonzeptes, Erarbeitung der bereichsspezifischen Desinfektionspläne und Hautschutzpläne, Beurteilung des Instrumentenaufbereitungskonzeptes, Arbeitsanweisungen, Betriebsanweisungen, Standardarbeitsanweisungen zur Aufbereitung MP / Endoskopie und Zusatzinstrumentarien sowie die Erstellung und Dokumentation der Aufbereitungsprozesse in Vorbereitung auf die Validierung nach aktuellen Stand der Technik.
(weitere Detailinfos in Ihrem LOGIN-Bereich)
Nachdem das Projekt "elektronische Gesundheitskarte" wiederholt ins Stocken geraten ist, erhöht der Bundesgesundheitsminister jetzt den Druck auf die Krankenversicherer. Apotheker hingegen diskutieren Alternativkonzepte, um speziell bei multimorbiden Patienten Therapierisiken zu verringern.
Nach Beschlüssen der Selbstverwaltung sollen folgende Anwendungen, mit denen direkt beim Start ein Nutzen für alle Beteiligten erreicht werden kann, prioritär umgesetzt werden:
Das elektronische Rezept sowie die weiteren medizinischen Anwendungen werden zunächst zurückgestellt, bis praxistaugliche und sichere Lösungen vorgelegt werden.
Die Telematikinfrastruktur ist so konzipiert, dass je nach Bedarf neue Anwendungen aufgenommen werden können, wenn sie sich bei den Tests als sicher und praxistauglich erwiesen haben.
(weitere Detailinfos in Ihrem LOGIN-Bereich)
Basierend auf unserem Erfahrungsschatz und der Arbeit der letzten Jahre haben wir in einem repräsentativen Arbeitspapier den aktuellen Stand der elektronischen Kommunikation zwischen Anbietern und Nachfragern, im ambulanten Gesundheitsmarkt abgbildet.
Das neue Jahr gewinnt schnell an Fahrt und wir bei ASRA Consulting Fachbereich MEDISPO freuen uns auf ein sehr spannendes 2011. Wir werden uns intensiv darauf konzentrieren, den Nutzungsgrad der integrierten Verbindungen unserer Anbieter zu erhöhen. Darüber hinaus ist eine signifikante Steigerung der Anzahl von Orderprozessen zwischen unseren Nachfragern und Anbietern zu verzeichnen, der Schlüssel zur Erreichung unseres Hauptzieles: den Nutzen für die Beteiligten auf beiden Seiten einer Transaktion zu maximieren........
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